Mit fünf Jahren hörte Sina auf, den rechten Arm zu benutzen. Die Kraft hatte sie verlassen. Das ist eine der Folgen ihrer Krankheit: Spinale Muskelatrophie, kurz SMA. Eine genetisch bedingte seltene Erkrankung, die ihre Muskeln mehr und mehr verkümmern lässt. Heute, über ein Jahrzehnt später, bewegt Sina Wolf ihren Arm wieder. Und nicht nur das: Im Liegen schafft sie es mittlerweile, ihre Beine angewinkelt am Boden zu halten und sie sogar langsam nach links und rechts zu bewegen. Sie kann auf ihrem Smartphone wieder mit den Fingerspitzen statt mit den Gelenken schreiben. Kürzlich hat sie es sogar geschafft, handschriftlich zwei Seiten zu Papier zu bringen. "Vor der Therapie habe ich vielleicht zwei Zeilen geschafft", sagt die 17-jährige Wieblingerin. Und: "Ich fühle mich fitter, kräftiger und bin länger wach."

Zum vollständigen Artikel in der RNZ